Veröffentlicht am 12.11.2021, 17:11 Uhr /
Aktualisiert am Uhr

Kautionsversicherungen erfreuen sich großer Beliebtheit seitdem die EZB die Zinsen für Einlagen so drastisch heruntergefahren hat, dass Banken mittlerweile Negativzinsen auf Sparguthaben berechnen. Als Mieter wird man durch den Vermieter häufig um 2 bis 3 Monatskaltmieten für die Kaution gebeten, bei den heutigen Mieten ist das schnell eine vierstellige Summe. Mit einer Kautionsversicherung oder Kautionsbürgschaft bspw. von INZMO kann man als Mieter die Kaution sparen und bezahlt für diesen Service lediglich eine geringe jährliche Gebühr. Die Kaution wiederum kann anderweitig genutzt werden, bspw. für den Umzug, oder aber eine lohnende Investition.

INZMO Mietkaution – wie funktioniert es?

Die INZMO Mietkaution ist einfach und unkompliziert – als Mieter beantragt man die Kaution auf der Website von INZMO, es erfolgt eine Bonitätsüberprüfung und bei einer positiven Bonität wird die Kautionsurkunde dem Vermieter digital ausgestellt. Die Gebühr für die Bürgschaft richtet sich dabei nach der eigentlichen Kautionshöhe, mit 3,9% ist INZMO neben heysafe einer der günstigsten Anbieter auf dem Markt, dies kann hier direkt verglichen werden:

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Ein Beispiel: Für die Mietwohnung in einer deutschen Großstadt wird eine Kaltmiete (ohne Nebenkosten) von 1.100€ verlangt. Die Kaution beträgt das 3-fache (gemäß §551 BGB kann der Vermieter für private Mietverhältnisse maximal 3 Kaltmieten verlangen), also insgesamt 3 x 1.100€ = 3.300€. Damit der Mieter diese 3.300€ nicht auf einem schlecht verzinsten Kautionskonto hinterlegen muss, wählt er eine Kautionsversicherung, bspw. die von INZMO und zahlt jährlich die Gebühr von 3,9% der 3.300€, also 10,73 €/Monat  oder 128,70€/Jahr – für eine Mietdauer von 3 Jahren fallen bspw. insgesamt Kosten von 386,10 € an. Im Gegenzug können die 3.300€, welche eigentlich hinterlegt werden müssten anderweitig eingesetzt werden.

Müssen Vermieter eine INZMO Mietkaution akzeptieren?

In der Tat kann der Vermieter ein Veto einlegen, wenn es um die Wahl einer Mietkaution geht. So ist eine Mietsicherheit immer eine individuelle Absprache zwischen Mieter und Vermieter. Gründe für eine Ablehnung der Kautionsform durch den Vermieter kann bspw. der Zweifel daran sein, tatsächlich im Schadensfall an die Kaution zu kommen, oder aber eine mangelnde Bonität des Mieters.

Die Bonität des Mieters wird bei der Antragstellung durch die Schufa geprüft – wenn also ein Mieter eine Kautionsversicherung von INZMO wählt, so ist dies automatisch ein Beleg für eine positive Bonität. Die Kaution von INZMO wird auf erstes Anfordern des Vermieters ausgezahlt. Der Mieter hat 2 Wochen Zeit für einen Einspruch und um entsprechende Belege im Schadensportal hochzuladen – erfolgt dies nicht, erhält der Vermieter nach 2 Wochen die Kautionssumme.

Gleichzeitig wird ein Abwohnen der Kaution durch den Mieter verhindert, dadurch dass die Kaution im Schadensfall vom Mieter an die Versicherung zurück gezahlt werden muss. Als Versicherungsgesellschaft bürgt die Société Générale, eine der größten französischen Versicherungsgesellschaften für die Kautionssumme gegenüber den Vermieter.

INZMO Erfahrungen mit der Mietkaution

INZMO ist ein relativ junges Startup aus Berlin welches Kautionsversicherungen seit 2021 anbietet. Daher gibt es noch nicht all zu viel Erfahrungsberichte, die mit und durch die Kautionslösung von INZMO entstanden sind. Wenn Sie jedoch eine Erfahrung mit INZMO gemacht haben, sei es als Mieter oder Vermieter, freuen wir uns hier in den Kommentaren über Ihren Bericht.

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